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SO SIEHT'S AUS:
Bauen in einer neuen Dimension!
KRE-O ist die neue Konstruktionsmarke für coole Jungs ab 6 Jahren. Kreativität und Geschick sind gefragt, wenn du aus den KRE-O Bausteinen deine Transformers-Helden baust. Der Clou: Jedes der 12 erhältlichen Bausets bietet „2 in 1“-Action: Du kannst entweder den Transformers Roboter oder das Fahrzeug bauen.
Und das Beste?
(…)KRE-O ist mit führenden auf dem Markt erhältlichen Steckbausteinsystemen kompatibel.
Ja, Mensch. Das ist doch mal was. Transformers von Lego… äh, Verzeihung – KRE-O. Aber, die Sets sind auf jeden Fall kompatibel mit Lego… äh, Verzeihung – „mit führenden auf dem Markt erhältlichen Steckbausteinsystemen“, natürlich. Aber, machen wir uns nichts vor, Hasbros neuster Clou sieht so dermaßen nach Lego aus, dass meine erste Reaktion im örtlichen Spielwarenladen war – „Oh, Transformers von Lego“. Bis mich das Hasbro-Logo auf der Box irritierte. Und dann schließlich auch der KRE-O Schriftzug, keine Frage. Ach, und der kleine aber feine Unterschied zwischen Lego- und KRE-O-Bausteinen:

Aber, genug des Zynismus, denn wir wollen uns hier doch gar nicht darüber beschweren, dass Hasbro sich da ein klein wenig an theoretisch konkurrierenden Unternehmen orientiert hat. Stattdessen freuen wir uns lieber, dass es die allseits beliebten Verwandlungskünstler vom Planeten Cybertron im legokompatiblen Format gibt. Damit der Einstieg leicht fällt, gibt’s auch zwei Basismodelle mit je 90 Teilen. Optimus Prime wäre das und Bumblebee. Da ich aber partout Bumblebee nicht leiden kann, fiel meine Wahl selbstverfreilich auf Optimus Prime, weshalb eben jener auch heute hier besprochen wird.
Wie in der Einleitung zitiert, gibt es dabei die Möglichkeit Optimus Prime – und Konsorten – entweder als Fahrzeug oder als Roboter zusammenzubauen. Eine direkte Verwandlung, wie wir das normalerweise von Transformern gewohnt sind, ist – wer hätte‘s gedacht – nicht möglich. Steht auch noch mal schön auf der Verpackung. Könnte ja jemand auf dumme Gedanken kommen, nech. Da ich Autos oder Laster aber auch so von Lego bekommen kann und ich dafür keine Transformers-Figuren bräuchte, habe ich mich beim Zusammenbau für den humanoid-robotösen Modus entschieden.
Die Anleitung für den Zusammenbau ist durchaus sehr detailliert und definitiv nützlicher als die Anleitungen, die man von Hasbros normalen Transformers-Serien gewöhnt ist. Damit geht der Zusammenbau relativ fix und unkompliziert, auch wenn die eine oder andere Zeichnung das Modell in einem etwas ungünstigen Winkel zeigt. Trotzdem nach gut und gerne 10-15 Minuten – wenn man sich dabei Zeit lässt und das ganz in Ruhe angehen lässt – ist man durch. Dabei fällt zugleich auf, dass die Qualität der Bausteine zwar durchwegs gut ist, aber im direkten Vergleich mit Lego doch hinterherhinkt. Hier und da gibt es kleine Unebenheiten durchs Entgraten. Aber, alles in allem, kann man sich dennoch nicht beschweren.
Schließlich wurde noch darauf geachtet, dass man beim Zusammenbau in die beiden Modi so wenig Teile wie möglich übrig behält, bzw. so viel wie möglich verbauen kann. Baut man Optimus Prime also zum Roboter zusammen und nicht zum Auto, bleiben nur ein Teil und zwei Aufkleber übrig. Aufkleber? Richtig gehört, denn die Verzierungen, wie zum Beispiel das Autobots-Symbol oder das Namensschild, müssen ganz altmodisch aufgeklebt werden. Dabei sollte man aufpassen, das der Aufkleber gleich beim ersten Versuch richtig sitzt, denn einen zweiten gibt es nicht, weil der Kleber so gut hält, dass man beim eventuellen Korrigieren den Aufkleber beschädigt. Das einzige Teil an Optimus das bemalt ist, ist der Kopf und hier sitzt die Farbe super, vor allem die Augen sind sehr exakt gemalt worden. Kommen wir zur Artikulation. Die ist – man kann es sich denken – doch ein wenig eingeschränkt. Auf ausschweifende Gelenke muss man bei KRE-O-Figuren verzichten, aber schließlich, handelt es sich hierbei auch nicht um einen gewöhnlichen Transformer, sondern um ein Steckbausteinsystem-Transformer. Dafür jedoch sind die gegebenen Bewegungsmöglichkeiten nicht zu verachten. Immerhin gibt es fünf Kugelgelenke. Eins am Kopf, allerdings sind damit nur Drehbewegungen in der Horizontalen möglich, und jeweils zwei pro Bein. Kniegelenke fehlen zwar, aber durch die Kugelgelenke gegebenen Möglichkeiten sind auch so dufte Posen möglich. Zusätzlich gibt es noch vier Drehgelenke, jeweils zwei pro Arm. Damit lässt sich denn doch auch einiges anfangen.
Was mich beim Auspacken verblüfft hat, ist die gestanden Größe Optimus Primes. Denn die relativ kleine Verpackung mag es nicht vermuten lassen, aber dieser Prime ist fast so groß wie z. B. der Fireburst Optimus Prime aus der DOTM Voyager Klasse:

FAZIT:
Ja, wenn das nicht mal was ist. Da wird gleich zweifach der kleine Junge in mir befriedigt – nicht, dass ich wirklich einen kleinen Jungen in mir hätte… das wäre einfach nur krank. Ihr wisst schon, das ist nur metaphorisch gemeint. Zum einen stehe ich auf Lego, zum anderen auf Transformers. So habe ich nun die Möglichkeit beides zu kombinieren. Dabei überzeugen die KRE-O Transformers Hasbros durch lässiges Design, genug Spielmöglichkeiten und eine geschickte Annäherung an das Lego-Design. Und das zu moderaten Preisen. Kleine Abstriche muss man zwar in der Qualität gegenüber Legos Produkten hinnehmen, aber das ist zu verkraften. Ich für meinen Teil bin zufrieden und werde nach dem nächsten Besuch im örtlichen Spielwarenladen nicht mit leeren Händen nach Hause gehen – sondern mit ‘nem KRE-O Transformer, nech.
BEWERTUNG:


MAIL AN: johannes [at] dassindkeinepuppen.de
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